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KAATSU im Radsport Keirin

Das Training in der Radsport-Disziplin Keirin ist hart. Um es noch intensiver zu machen, wird KAATSU in das Training eingebaut.

In Japan ist Keirin seit 1948 ein Volkssport. Im Jahr finden etwa 2.400 Rennen in den 43 Velodroms des Landes statt. Tausende von Fans kommen zu diesen ultraschnellen Rennen, bei denen Körperkontakt willkommen ist.

Seit den Olympischen Spielen 2000 in Sydney erfreut sich Keirin weltweit einer zunehmenden Aufmerksamkeit. Beim Keirin treten 6 bis 9 Sprinter gegeneinander auf einer Radrennbahn an. Es gibt einen fliegenden Start, der durch einen motorisierten Schrittmacher geführt wird. Die Geschwindigkeit des Schrittmachers beginnt mit moderaten 25 km/h und wird sukzessive erhöht, bis der Schrittmacher etwa 600 bis 700 Meter vor dem Ende des Rennens mit einer Geschwindigkeit von über 60 km/h die Bahn verlässt. Die Sprinter, wie an einer Perlenkette hinter dem Schrittmacher gereiht, sprinten dann um den Sieg. Die Rennen sind etwa 2 Kilometer lang und werden mit einer festen Übersetzung gefahren.

In den japanischen Keirin Schulen wird auch KAATSU Training mit dem eigenen Körpergewicht gemacht und natürlich auch sportartspezifisch auf dem Rad eingesetzt. Eine Keirin Schule ist eine Art Samurai-Kloster für die Ausbildung der Keirin Fahrer. Jeder, der eine professioneller Keirin-Fahrer werden möchte, muss durch die harte Keirin-Schule gehen und ein militärisch strukturiertes Ausbildungsprogramm durchlaufen. Selbst für ausländische Spitzenradsportler ist es schwierig eine Keirin-Schule zu besuchen und den täglichen Drill durchzstehen.

Die Leistungsstruktur im Keirin beinhaltet unter anderem sich ständig wiederholende Schnellkraftausdauerbelastungen mit hohen Laktatbildungsraten. Der Sportler muss eine extrem hohe Laktattolerenz und Erholungsfähigkeit haben.schneversucht man auch im Krafttraining zu simulieren. Mit Hinzunahme von KAATSU wird versucht eine noch höhere Laktatakkumalation zu erzielen. Manche Trainer halten es sogar für möglich, die Muskelfasern von Sprintern ausdauernder damit zu machen. Das folgende Video verdeutlicht wie anstrengend diese laktazide Belastungsform für den Sportler ist: